Herzlich willkommen in Hiddenhausen

Bitte um Unterstützung für diese Bundestags-Petition

Wie in Hiddenhausen leiden Viele Gemeinden unter dem Lkw-Transitverkehr, der mautpflichtige Autobahnabschnitte bewusst umgeht. Diese Ausweichrouten verursachen erhebliche Belastungen durch Lärm, Abgase, Unfallrisiken und Straßenschäden.
Gleichzeitig existieren in den meisten Fällen geeignete Autobahnverbindungen, die für den Transitverkehr vorgesehen sind, aber aus Kostengründen gemieden werden.

Im Bundesverkehrswegeplan wird von 15.000 KFZ / Stunde in Jahr 2030 berichtet.


Unterstützen Sie und zur Petition auf der Website des Bundestags


Bahn Neubaustrecke erspart Schweicheln eine Großbaustelle

Ohne Neubaustrecke werden quer durch Schweicheln 6 Gleise führen. Dafür und viel mehr Platz ist notwendig. Die Anlieger müssten mehr als 20 Meter Breite von ihren Gärten an der Bahnlinie abgeben.

Wenn die Neubaustrecke zwischen Bielefeld und Hannover nicht gebaut wird, wird Schweicheln zur Großbaustelle mit gravierenden Auswirkungen auf die Anlieger der Bahntrasse in Richtung Herford. Darauf weist der Fahrgastverband PRO Bahn Ostwestfalen Lippe hin.

Der Zusammenhang ist kompliziert und für viele unbekannt, zeichnet sich aber fachlich für Eingeweihte ab:
Die Oberleitung über die fünf Bahngleise durch die Ortslage von Schweicheln hat in absehbarer Zeit ihre Nutzungsdauer erreicht und muss vollständig erneuert werden.
Im Allgemeinen rechnet man mit einer Lebensdauer von 70 Jahren, danach müssen Masten und Drähte vollständig erneuert werden.
Von diesen 70 Jahren ist der größte Teil schon abgelaufen: Die Bahnstrecke wurde um 1965 elektrifiziert. Die verbleibenden zehn Jahre sind eine kleine Spanne bei der Planung von Änderungen an Bahnanlagen.

Als man vor rund 60 Jahren Masten aufstellte, sind die fünf Gleise so liegen geblieben, wie sie waren. Zwischen den Gleisen ist kein Platz für Masten. Daher hängt der Fahrdraht an Querverspannungen, die quer über alle fünf Gleise reichen. Wenn hier etwas repariert werden muss, dann müssen alle Leitungen abgeschaltet werden, und die Strecke liegt vollständig still.
Deswegen werden in ganz Deutschland Schritt für Schritt solche Querverspannungen durch einzelne Masten ersetzt. Wenn zwischen den Gleisen nicht genügend Platz ist, werden die Gleise auseinandergezogen.

Weiter werden Lärmschutzwände gebaut, die auch nicht unmittelbar am Gleis stehen dürfen, denn es muss genügend Platz bleiben,
damit im Notfall Fahrgäste aus Zügen flüchten können. Das alles geht immer zu Lasten der Anlieger.

In Schweicheln ist der Platzbedarf aber noch höher, weil zusätzlich zu den vorhandenen Gleisen ein sechstes Gleis gebaut werden müsste.
Das sieht nämlich der Deutschlandtakt schon seit dem Jahr 2018 vor: Im Maßnahmenkatalog des bundesweiten Konzepts steht eine „Große Schweichelner Kurve“.
Gemeint damit ist der zweigleisige Ausbau der Strecke zwischen Kirchlengern und Schweicheln.
Sinnvoll ist dieser Ausbau aber nur, wenn diese Gleise bis Herford durchgehen.
Heute steht nur ein Gleis zwischen Herford und Kirchlengern zur Verfügung, auf der nicht mehr Züge fahren können als heute und auf der jede Verspätung eines Zuges zu Verspätungen anderer Züge führt.

Die Gutachter, die den Deutschlandtakt entworfen haben, haben den Engpass schon vor vielen Jahren erkannt und die Abhilfe in den Maßnahmenkatalog geschrieben.
Auch die Fortschreibung des Deutschlandtakts, die im Frühjahr 2026 veröffentlicht werden soll, wird die „Große Schweichelner Kurve“ wieder enthalten.

Ohne Neubaustrecke sind daher zwischen Herford und Schweicheln sechs Gleise notwendig, denn es drängen immer mehr Anbieter mit Fernverkehrszügen auf die Verbindung zwischen Ruhrgebiet und Berlin.
Gerade hat die italienische Staatsbahn angekündigt, mit neuen Zügen auf die Strecke zu drängen.

Nur wenn diese Fernverkehrszüge schon ab Bielefeld auf eine Neubaustrecke fahren, kann Schweicheln diese Entwicklung erspart werden.
Dann wäre es nämlich möglich, mit vier Gleisen zwischen Herford und Schweicheln auszukommen, und die notwendigen Masten würden dort stehen, wo heute das fünfte Gleis in der Mitte liegt.

Dass die Bahnstation Schweicheln früher oder später umgebaut werden muss, steht für den Fahrgastverband PRO BAHN außer Frage.
Heute gibt es hier nur einen Bahnsteig mit einem Gleis, auf dem auch nur nach Herford und Osnabrück abgefahren werden kann. Wie die Station umgebaut werden muss, hängt entscheidend davon ab, ob künftig vier oder sechs Gleise nach Herford führen.

Wenn sechs Gleise notwendig werden, wird auch an der heutigen Station sehr viel Platz gebraucht. Wenn aber nur vier Gleise nach Herford notwendig sind, wird ein Bahnsteig benötigt, der dort liegen kann, wo heute das fünfte Gleis liegt.

Noch gibt es keine offiziellen Planungen dazu. „Aber mit Fachkunde sieht man Zusammenhänge und künftige Entwicklungen voraus“, erklärt Rainer Engel, der seit vielen Jahren in der Initiative Deutschlandtakt aktiv ist.
„Das Beispiel Schweicheln zeigt, dass es beim Deutschlandtakt nicht nur um eine bestimmte Fahrzeit zwischen Bielefeld und Hannover geht, sondern um viel mehr. Das wird in Ostwestfalen-Lippe dramatisch unterschätzt.“


Öffentliche Diskussion mit Bürgermeisterkandidaten sowie Spitzenkandidaten

Andreas Hüffmann (SPD)
Alexander Hüttemann (CDU)
Robert Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen)
Wolfgang Körner-Hemicker (UWG)

Informationen aus erster Hand über Ziele für die nächste Ratsperiode, aktuelle Themen der Kommunalpolitik und Lösungsvorschläge für anstehende Probleme.

Diskutieren Sie mit, stellen Sie Ihre Fragen!
Mittwoch, 3. September 2025 um 19:00 Uhr
Aula der Olof-Palme-Gesamtschule, Hiddenhausen-Lippinghausen.


Die aktuellen Planungen zur Neugestaltung der Schweichelner Straße


Präsentation BFI (PDF)

Präsentation Kortemeier & Brokmann (PDF)


Die Eisenbahntrasse

Am Beispiel der B239 mussten wir einige grundlegende Erfahrungen machen, die unsere Stellung zum Bahnprojekt beeinflussen:

  • Nachdem die Werretal-Trasse 2007 verhindert wurde, gab es keine alternativen Lösungen.
  • Der Verkehr hat in der folgenden Zeit trotzdem stark zugenommen, unter anderem weil rund um Hiddenhausen herum gebaut wurde, z. B. Umgehung Kirchlengern, Begradigung in Oberbehme.
  • Mit der Fertigstellung der B661 (Wittel), der Nordumgehung Bad Oeynhausen, dem Lückenschluss A33 (Halle) wurde uns Besserung zugesagt. Die ist allerdings nicht eingetreten.
  • Das von Kreis und Gemeinde beauftragte Gutachten der Firma SHP kam bereits 2014 zu dem Ergebnis, dass gesetzliche Grenzwerte unzulässig überschritten wurden.
  • Es wurde ermittelt, dass 70 bis 80 % des Schwerlastverkehrs auf der L545 (Bünder Straße) und der B239 überörtlicher Durchgangsverkehr waren.
  • SHP empfahl als kurzfristige Maßnahmen Tempo 30 auf den Durchgangsstraßen sowie Durchfahrtsverbote für den überörtlichen Schwerlastverkehr.
  • Bis heute konnte keine der empfohlenen Maßnahmen umgesetzt werden.
  • Im Dialog mit Kreis und Gemeinde ist es uns gelungen, die innerörtliche Verkehrssituation punktuell zu verbessern.
  • Wir sind derzeit sehr gespannt auf die Ergebnisse eines vom Kreis bereits 2021 in Auftrag gegebenen Konzepts für die Lenkung des überörtlichen Schwerlastverkehrs im Kreis Herford.
  • Eine echte Lösung könnte eine Neutrassierung der B239n bringen, vornehmlich als Tunnel, weil dadurch am wenigsten Nachteile für Mensch und Natur zu erwarten sind.

Der Ausbau der Eisenbahntrasse für den Deutschland-Takt

würde für Hiddenhausen neben dem ungelösten Problem des Straßenverkehrs noch zu weiteren Problemen entlang der Schienen sorgen:

  • Eine Schnellbahntrasse benötigt deutlich mehr Platz als die jetzt schon vorhandenen fünf Gleise. Es würde also eine Schneise durch die Gemeinde entlang der Bahn geschaffen. Zahlreiche Anwohner würden ihre Häuser verlieren, andere vor eine Lärmschutzwand rücken.
  • Die erforderliche Breite lässt sich vielleicht abschätzen, wenn man den zwischen der vorhandenen Bahntrasse und der neuen Feuerwache freigelassenen Raum betrachtet.
  • Die Schienen würden nicht mehr auf Schotter, sondern auf Beton gebettet. Schotter würde bei den geplanten Geschwindigkeiten auffliegen. Beton überträgt den Schall aber stärker auf den Unterboden.
  • Es wären hohe Lärmschutzwände erforderlich.
  • Eine Neuplanung der Bahnstrecke zwischen Bielefeld und Hannover ist wirtschaftlich nur vertretbar, wenn deutlich höhere Geschwindigkeiten einen entsprechenden Zeitgewinn bringen.

Presseberichte zum Thema Bahntrasse

  • 09.02.2023: Jürgen Meier, stellvertretender Vorsitzender des OWL-Fahrgastverbands Pro Bahn, übt Kritik an Landrat und FDP-Bundestagsabgeordnetem

    Zum Artikel im Westfalen-Blatt
  • 10.02.2023: ICE-Trasse im Kreis Herford: Bürgerinitiative sieht Ausbau der Bestandsstrecke kritisch

    Zum Artikel in der NW

Einladung zur Diskussion am 02.09.2021 um 15:30 Uhr

Ort: Parkplatz der Bäckerei-Filiale Hensel in Hiddenhausen-Eilshausen, Bünder Straße 373, 32120 Hiddenhausen
Thema: Bundestagskandidaten zur Verkehrspolitik – Lösungen für ein sicheres und ruhiges Leben.

Teilnehmer:
M. Babenhauserheide (Die Grünen, angefragt), J. Ebmeyer (CDU), J. Lieberum (Die Linke, angefragt), S. Schwarze (SPD), J. Teutrine (FDP, angefragt)

Fragen an die Politiker:

  1. Wie wollen Sie die Planungen zur B239n voranbringen? (Tunnel durch den Berg)
  2. Welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen, um die Lebensqualität an stark frequentierten Verkehrswegen zu verbessern?
  3. Wie stehen Sie zu Tempo-30-Zonen an sogenannten Durchgangsstraßen?
  4. Unterstützen Sie LKW-Durchfahrtsverbote auch auf Bundesstraßen?
  5. Welche Position vertreten Sie zum Ausbau der Bahnstrecke Bielefeld–Hannover?

Bitte halten Sie den Mindestabstand von 1,5 m ein und tragen einen Mund-Nasenschutz.

Berichterstattung zu unserer Diskussion vom 2.9.2021 – „Ein untragbarer Zustand“

Westfalenblatt am 03.09.2021:

Als die Bürgerinitiative (BI) „Wir in Hiddenhausen für den Tunnel: Initiative für ein nachhaltiges Verkehrskonzept“ die Bundestagskandidaten zu einer Diskussionsrunde auf den Parkplatz der Hensel-Filiale an der Bünder Straße geladen hatte, gab es dafür einen triftigen Grund: Es ging um zu viel Verkehr. Und wo sonst kann man das Problem in der Gemeinde deutlicher machen, als hier.

Lenkung Schwerlastverkehr Hiddenhausen / Tunnel durch den BergLenkung Schwerlastverkehr: Der grüne Streckenverlauf bringt es! – 80 % dieser Strecke ist 4-spurig / Keine Ortsdurchfahrten / nur eine Ampelanlage.

Empfohlene Filme zum Thema Schiene – Straße:


 

Wir freuen uns, dass Sie sich über unser Anliegen informieren!

Das Ziel unserer Bürgerinitiative ist ein nachhaltiges Verkehrskonzept in Hiddenhausen. Der Tunnel in Hiddenhausen.
Denn dies ist die verträglichste – und einzige kurz- bis mittelfristig umsetzbare Lösung, bei der es keine Verlierer gibt.

Die Positionen der Bürgerinitiative

Hiddenhausen ist durch die Verkehrswege Straße und Bahn schwer belastet.
Dies wird auch vom Gemeinderat und der Kreisverwaltung, mit denen wir uns im regelmäßigen Austausch befinden, so gesehen.

Worum es geht:

Nördlich und südlich von Hiddenhausen wurde und wird die B239 stark ausgebaut.
Deshalb staut sich in Hiddenhausen der Verkehr auf der Bünder Straße und auf der B239 auf das Unerträglichste.

Alternativ zu unserem Vorschlag, einen Tunnel zu bauen, ist es leider möglich, dass eine ausgebaute B239N parallel zur Bahnlinie mitten durch den Ort gebaut wird!
Das wäre in vierfacher Hinsicht eine Katastrophe.

Die einzige und auch finanzierbare Lösung ist daher die Tunnellösung.

Dieser Meinung sind auch: Über 500 Mitglieder der Bürgerinitiative, unser Bürgermeister Herr Andreas Hüffmann,
der Rat der Gemeinde Hiddenhausen, der Kreis Herford und Landrat Herr Müller.


Über die Bürgerinitiative / Impressum

Kontaktadresse: Wolfgang Schmidt, Herforder Str. 236, 32120 Hiddenhausen

wolfgang@12schmidt.de | 05221 64264